Wissenswertes für Onlinehändler: Wertersatz nach erfolgtem Widerruf durch den Kunden

Wie verhält es sich mit dem Wertersatz bei Widerruf des Kaufvertrags durch den Kunden?

© Beboy - Fotolia.com
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Hintergrund für die Regelungen des Wertersatzes ist schlicht und einfach, dass Besteller bzw. eben Kunden nicht schlechter stehen sollen, als Käufer, die im stationären Handel im Ladengeschäft einkaufen und dort die Ware eigenhändig und vor Ort vor dem Kauf testen können.

Der Gesetzgeber möchte dem Kunden bei einem Onlinekauf sicherstellen, dass eine Ware vor der Entscheidung über den Verbleib der Ware beim Kunden ausprobiert und ausgepackt werden kann und bei Nichtgefallen zurückgesendet werden kann.

Wenn der Kunde also den Widerruf ausübt, geschieht dies nach geltendem Recht. Sollten die bestellten Artikel vom Kunden jedoch benutzt oder gar beschädigt werden und daraus folgend nicht wieder als Neuware verkauft werden, so stellt sich für die meisten Onlinehändler zurecht die Frage ob Weiterlesen

LG Hamburg: Frist von 5 Tagen zur Annahme eines Kaufvertragsangebotes wirksam

© mariusz szczygieł – Fotolia.com
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Viele Online-Händler hatten sich aufgrund eines Beschlusses des LG Hamburg aus dem Dezember 2012 bereits darauf eingestellt, dass eine Frist zur Annahme des Kaufvertragsangebotes in den AGBs und seiner tatsächlichen Ausübung zu lang sei.

LG Hamburg entscheidet im Urteil jedoch anders

Im nun mehr vorliegenden Urteil hat jenes Gericht jetzt jedoch entschieden, dass die Frist von 5 Tagen rechtens und nicht wettbewerbswidrig sei und demnach auch in den AGBs so verwendet werden darf.

Entgegen dem ursprünglichen Beschluss hat das LG Hamburg demnach seine Auffassung geändert.

 

 

Onlinehändler in der Region im Aufwind

Der Onlinehandel rund um Aalen, Schwäbisch Gmünd, Heidenheim und Ellwangen erlebt gerade seine positivste Blüte.

© Do Ra - Fotolia.com
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Der Trend vom reinen Ladengeschäft hin zum dualen Verkaufskanal wird immer beliebter. Viele Händler in der Region rund um Aalen, Schwäbisch Gmünd, Heidenheim und Ellwangen betreiben neben ihrem stationären Handel auch einen Onlinehandel und sind über deren Entwicklung sehr zufrieden.

Die Ostalb ist daher zwischenzeitlich auch zum Mekka für den Onlinehandel geworden. Die Erfolgszahlen stehen denen, die etwa der Ballungsraum Ulm / Neu-Ulm aufweist in nichts nach.

Wir gehen davon aus, dass sich die Entwicklung des Onlinehandels auch in der nächsten Zeit sehr positiv entwickeln wird.

 

Neu: Prüfsiegel für Ihren Onlineshop

Aufgrund der starken Nachfrage unserer langjährigen Mandanten haben wir nun zwei Prüfsiegel eingeführt, die Ihren Onlineshop auch nach außen hin als rechtlich konform auszeichnen sollen.

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Die Prüfsiegel können Sie innerhalb unserer verschiedenen Beratungspakete nutzen.

Wir stehen Ihnen für Rückfragen selbstverständlich jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Stiftung Warentest: Ab 1.Juli Lizenzgebühren für Werbung mit Testsiegel

© Stiftung Warentest
© Stiftung Warentest

Das Werben mit dem Testurteil der Stiftung Warentest ist unter Händler sehr beliebt, da die Stiftung Warentest einen sehr guten Ruf bei Verbrauchern genießt. Die Urteile der Stiftung Warentest beeinflussen unstreitig das Käuferverhalten der Kunden.

Unlautere Werbung mit Testsiegel

Doch wo Licht ist, da gibt es auch viel Schatten. So haben viele Händler das Testsiegel missbräuchlich verwendet und so etwa ein Testurteil auf eine komplette Produktlinie ausgeweitet, obwohl von der Stiftung Warentest tatsächlich nur ein einzelnes Produkt und keine Produktlinie getestet wurde.

Auch wurde sehr oft mit veralteten Urteilen geworben, obwohl zwischenzeitlich sogar schon ein neues, jedoch für den Händler negativeres Testurteil vorlag.

Ab 1. Juli 2013 Lizenzgebühren für Werbung mit Testsiegel

Aus diesen Gründen hat die Stiftung Warentest nun die Weiterlesen

IHK Oberschwaben: Erfolgreicher Vortrag zum Thema Onlineshops

IHK Oberschwaben
© IHK Oberschwaben

Wie jedes Jahr hat die IHK Oberschwaben in Weingarten/Ravensburg wieder zum „E-Commerce-Day“ eingeladen. Viele interessierte Betreiber von Onlineshops und solche die es noch werden wollen, sind dieser Einladung gefolgt und konnten den Ausführungen des Referenten Rechtsanwalt Michael Richter folgen.

Rechtliche Fallstricke in Onlineshops

Innerhalb des Vortrags ging es etwa um Voraussetzungen eines abmahnsicheren Onlineshops, aktuelle Rechtsprechung und gesetzliche Bestimmungen, die innerhalb eines Shops zwingend umgesetzt werden müssen.

Die Zuhörer beteiligten sich anhand verschiedener Fragen an den Referenten an einer sehr lebhaften und interessanten Diskussion.

Der „E-Commerce-Day“ bei der IHK Oberschwaben war für alle Beteiligten wieder ein voller Erfolg.

Amazon: Onlinehändlern droht Abmahnung

© Beboy - Fotolia.comWerden AGBs von Marketplace Onlinehändlern auf Amazon überhaupt Vertragsbestandteil?

Verkäufer,die sich für den Verkauf der eigenen Waren Internetplattformen wie etwa Amazon bedienen, haben derzeit ein rechtliches Problem ihre Waren abmahnsicher auf der Plattform anzubieten. Es droht eine lauterkeitsrechtliche Abmahnung, die ziemlich teuer werden kann. Grund hierfür ist, dass die Plattform Amazon derzeit nicht die technische Möglichkeit bietet, die eigenen Angebote des Onlinehändlers rechtskonform zu gestalten.

Das LG Wiesbaden hat jüngst entschieden,dass Onlinehändler auf der Plattform Amazon die sog. „40-Euro-Klausel“ Weiterlesen

E-Commerce: Fotos in der Artikelbeschreibung sind bindend

© Alexandr Mitiuc - Fotolia.comDer Bundesgerichtshofs hatte entschieden, dass Produktfotos, die im Internet z.B. eine bestimmte Ausstattung des Verkaufsgegenstands abbilden, für den anschließenden Kaufvertrag ebenfalls bindend sind, wie es etwa die Artikelbeschreibung als solches auch ist.

Ein Käufer, der sich auf das Bild berufen hat, zog gegen den Händler vor Gericht und klagte auf Schadensersatz, weil die Abbildung eine Sache zeigte, die so schließlich durch den Händler nie geliefert wurde. Der Verkäufer wies auf seine Artikelbeschreibung hin, in der von den abgebildeten Extras kein Wort erwähnt wurde. Weiterlesen

Rechtsanwalt für IT-Recht/Internetrecht in Aalen

Heute mal etwas in eigener Sache:

Wenn Sie Fragen zum Thema Internetrecht, IT-Recht,Wettbewerbs- und Markenrecht oder E-Commerce in Aalen,Schwäbisch Gmünd oder Heidenheim haben, steht Ihnen Rechtsanwalt Michael Richter mit seiner mehrjährigen Erfahrung in diesen Bereichen sehr gerne zur Verfügung.

Die Kanzlei befindet sich in Aalen und ist verkehrstechnisch aus Schwäbisch Gmünd oder Heidenheim sehr einfach zu erreichen.

Sprechen Sie uns einfach an, bevor es Ihr Wettbewerber mittels einer teuren Abmahnung tun könnte.

Mehr Infos:

www.kanzlei-zob.de / www.internetrecht-aalen.de / www.it-recht-kanzlei-aalen.de

 

 

Wofür gibt es das „Double-Opt-In“-Verfahren in Newslettern?

Ständig liest und hört man vom sogenannten Double-Opt-In Verfahren. Doch wofür brauche ich denn überhaupt dieses Double-Opt-In? Wettbewerbsrechtlich setzen E-Mail Informationen die ich versenden möchte, die ausdrückliche vorherige Einwilligung des Empfängers voraus. Hierbei kommt es nicht darauf an, ob der Empfänger Verbraucher, Gewerbetreibender oder Freiberufler ist.

Wenn ich E-Mails ohne eine Einwilligung des Empfängers verschicke, ist diese Werbemaßnahme nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) unzumutbar und belästigend. Aus diesen Gründen wurde vom Empfänger für den Versender ursprünglich eine besondere schriftliche Erklärung vorausgesetzt.

Heutzutage ist es jedoch nicht mehr Voraussetzung,dass eine schriftliche Erklärung vorliegt, sondern es reicht, wenn die hinter der E-Mail-Adresse stehende Person eingewilligt hat. Eine derartige Einwilligung lässt sich nur nachvollziehen, wenn von dieser E-Mail-Adresse eine Rückbestätigung kommt. In der Praxis sieht das dann so aus, dass nach der Anmeldung des potentiellen Empfängers der Informationen, eine gesonderte Bestätigungs-E-Mail an den Empfänger verschickt wird. Dieser muss diese E-Mail dann durch Anklicken eines in der E-Mail enthaltenen Aktivierungslinks bestätigen (deshalb nennt man das ganze “Double-Opt-In” ). Dieses Vorgehen kann nur in Ausnahmefällen umgangen werden, was jedoch wettbewerbsrechtlich nicht zu empfehlen ist.

Bild: © venimo – Fotolia.com