16 Millionen E-Mail-Konten durch Unbekannte gehackt!

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik informiert aktuell darüber, dass Unbekannte in etwa 16 Millionen E-Mail-Konten gehackt haben und aller Voraussicht nach über die jeweiligen Zugangsdaten der Konten verfügen.

Um herauszufinden, ob das eigene Postfach ebenfalls betroffen ist, sollte zeitnah auf einer eigens vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hierfür geschalteten Internetseite seine eigene E-Mail-Adresse eingeben und diese überprüfen.

Die Seite lautet: www.sicherheitstest.bsi.de

Sofern die überprüfte Adresse zu denen gehört, die im Rahmen einer Botnet-Analyse festgestellt wurde, erhält man eine E-Mail des Bundesamts mit entsprechenden Hinweisen.

Sofern die eigenen Daten nicht betroffen sind, erhält man wiederum keine E-Mail.

Wichtig: Eine Überprüfung darf ausschließlich von rechtmäßigen Inhabern der E-Mail-Konten durchgeführt werden.

Es sollten grundsätzlich verschiedene Passwörter genutzt werden, so dass nicht ein Generalpasswort genutzt wird.

Achtung: Falsche “Amazon”- E-Mails im Umlauf

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Derzeit werden von Unbekannten E-Mails verschickt, die den Anschein erwecken, es handele sich um solche des Onlinehändlers “Amazon”. In dieser E-Mail wird behauptet, der Empfänger habe eine Canon EOS 550D samt Zubehör im Wert von 3020,89€ bestellt. Als Nachweis soll ein Anhang dienen, in dem der Bestellvorgang aufgeschlüsselt sein soll. Es ist dringend davon abzuraten den Anhang zu öffnen, da davon auszugehen ist, dass sich dort ein Virus befindet. Amazon selbst hat sich zwischenzeitlich öffentlich ausdrücklich von dieser E-Mail distanziert und die Urhebereigenschaft verneint. Der Inhalt der E-Mail wurde in gebrochenem Deutsch verfasst, so dass recht schnell erkennbar ist, dass etwas nicht stimmen kann.

Neuer “Fishing”-Angriff im Namen der Sparkasse

© momius - Fotolia.comAktuell ist ein neuer Angriff aus der “Fishing-Szene” zu verzeichnen.

Im Namen der Sparkasse wird in einer mit schlechtem Deutsch ausformulierten E-Mail darauf hingewiesen, das jemand vermeintlich den eigenen Onlinebanking-Account missbräulich nutzen würde und dementsprechend aus Sicherheitsgründen der eigene Account mittels eines vorbereiteten Links verifiziert werden muss.

Dahinter steckt natürlich nur die Absicht, an die Daten des Kontoinhabers zu gelangen, um sodann dessen Konto zu plündern. Weiterlesen